Barbara Frischmuth: „Ich schrecke vor nichts zurück“

Barbara Frischmuth wird 70. Ein Gespräch über Erotik im Mädchenpensionat und eine Generation ohne Väter.

Wer Barbara Frischmuth in ihrem hübsch über Altaussee gelegenen Haus besucht, stellt sich unweigerlich eine Frage: Warum lebt eine Autorin, deren Bücher von den aufregenden Befruchtungen von Okzident und Orient handeln, an einem der monokulturellsten Orte Österreichs? Frischmuth, die dieser Tage häufig Besuch bekommt, immerhin steht ihr siebzigster Geburtstag bevor, widerspricht: Das Ausseer Biotop sei vielfältiger als es scheine. Außerdem sei sie ja zum Arbeiten hier. Wenn sie Abwechslung brauche, reise sie, immer wieder in die Türkei, nach Istanbul. „Ich brauche diese Extreme“, sagt Frischmuth, „die Spannung zwischen Dorf und wirklicher Großstadt. Da genügt Wien dann auch nicht.“

Falter: Überlegen Sie manchmal, welchen Verlauf Ihr Leben genommen hätte, wenn Sie nach Ihrem Stipendium in Erzurum, da waren Sie 19 und frisch verlobt, nicht nach Österreich zurückgekehrt wären?

Barbara Frischmuth: Diese Vorstellung ist Thema einiger meiner Romane. Man spinnt sie aus, sie wird zu Material. Autobiografisch ist das nicht mehr, man macht vielleicht ein paar Anleihen bei sich. Aber … >>> Das ganze Interview im Falter 26/2011 (29.6.2011)

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